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Tuina und Dorn-Therapie

Tuina- Anmo bezeichnet die traditionelle manuelle Therapie der Chinesischen Medizin. Der Begriff entstand aus einer bildhaften Beschreibung wesentlicher Behandlungstechniken:

  • Tui - Schieben, Stoßen
  • Na - Greifen, Anheben
  • An - Drücken
  • Mo - Reiben, Streichen

Die Tuina-Therapie umfasst muskuläre Massage, Gelenkmobilisation sowie Akupressur entlang der Leitbahnen (Meridiane) und deren Punkten. Man spricht im Allgemeinen von Tuina-Massage, da die Massage einen großen Anteil der Behandlung ausmacht.

Die frühen Heilkundler Chinas fanden heraus, dass gewisse Punkte bei Stimulation eine bestimmte Wirkung erzielen. Es wurden Verbindungen dieser oberflächlichen Punkte untereinander gefunden, die dann als Leitbahnen bezeichnet wurden. Aber auch im Inneren verbinden diese Bahnen alle Organe und Körperteile wie ein Netzwerk miteinander. In diesen Bahnen zirkuliert das Qi, die sogenannte Lebensenergie, und in Abhängigkeit davon auch das Blut. Somit werden diese beiden Anteile bei der Behandlung stimuliert, und dadurch der Stoffwechsel und die Durchblutung beeinflusst.

In der Bundesrepublik hielt als erstes die Akupunktur in den 20er Jahren Einzug. Etwas später wurde dann die Akupressur populär, die allerdings nur einen Teilbereich in der Tuina-Therapie darstellt. Die eigentliche Tuina-Therapie fand ab den 80er Jahren langsam Verbreitung.

Die Dorn-Therapie gehört nicht zu den Therapieformen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie gehört aber zu den manuellen Techniken, die ich gerne in meiner Praxis anwende. Sie ist benannt nach Dieter Dorn und ist eine sanfte Wirbelsäulen- und Gelenkbehandlung. Blockaden werden mit den Händen in einfühlsamer Art diagnostiziert und behandelt. Es kommt zu keinerlei ruckartigen oder gefährlichen Manipulationen! Die Beweglichkeit wird gesteigert und die Schmerzen können gelindert werden.

Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin: Wie die meisten Naturheilverfahren wird die Traditionelle Chinesische Medizin in ihren verschiedenen Therapieformen von der Schulmedizin nicht anerkannt. Sie gehört nicht zum allgemeinen medizinischen Standard. Wissenschaftliche Beweise seien noch nicht ausreichend erbracht worden und die Wirksamkeit ist nicht hinreichend gesichert und anerkannt.