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Akupunktur und Moxibustion

In der Vorstellung der Chinesischen Medizin ist der menschliche Körper von sogenannten Leitbahnen (auch Meridiane genannt) durchzogen. Durch sie fließt das Qi, die Lebensenergie, ohne die wir nicht leben können. Die Leitbahnen verbinden sich untereinander und gelangen auch zu den Organen. So entsteht eine Art Energienetz über das der Mensch versorgt wird. Im Krankheitsfall liegt eine „Störung“ in diesem Energienetz vor; in der Chinesischen Medizin spricht man von einem Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang. Über die Akupunkturpunkte, die auf den Leitbahnen liegen, kann man Einfluss nehmen und versuchen das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Bei der Moxibustion wird Beifußkraut (Artemisia vulgaris) erwärmt und auf unterschiedliche Akupunkturpunkte appliziert. Moxibustion ist eine sehr intensive und angenehme Wärme. Sie dient v.a. als Katalysator für viele Körperfunktionen, wenn diese aufgrund von fehlender Wärme nur eingeschränkt möglich sind.

Akupunktur und Moxibustion kann in der Regel bei allen Patienten und in jedem Alter eingesetzt werden. Kontraindikationen aufgrund von Vorerkrankungen oder Medikamentengaben werde ich verantwortlich einzuschätzen wissen. Geben Sie deshalb bitte stets blutgerinnungsverändernde Erkrankungen und Medikationen an. Ebenso ist eine bestehende Schwangerschaft mitzuteilen.

Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin: Wie die meisten Naturheilverfahren wird die Traditionelle Chinesische Medizin in ihren verschiedenen Therapieformen von der Schulmedizin nicht anerkannt. Sie gehört nicht zum allgemeinen medizinischen Standard. Wissenschaftliche Beweise seien noch nicht ausreichend erbracht worden und die Wirksamkeit ist nicht hinreichend gesichert und anerkannt.